Das "Super-Wahljahr" fand am Sonntag einen ausgesprochen positiven Abschluss aus Sicht der INFOKOM: "Wir sind absolut zufrieden mit dem Verlauf des Wahlabends", bilanziert INFOKOM-Vorstand Günter Herrmann. Wie schon bei den vorherigen Kommunal- und Europawahlen lief der VoteManager "vollkommen stabil", so Herrmann.

Super-Abschluss des "Super-Wahljahres"

Den Gang zur Wahlurne virtuell begleiten
Den Gang zur Wahlurne virtuell begleiten

Eine gelungene Generalprobe bedeutet also keine schlechte Aufführung, das jedenfalls ist die Erkenntnis des Abends. Allerdings war die Technik nicht in gleichem Umfang gefordert wie bei der Kommunalwahl Ende August, wo 2,2 Millionen Zugriffe verzeichnet werden konnten.

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713.000 Zugriffe

Lediglich 713.000 Zugriffe verzeichneten die kommunalen IT-Experten aus Gütersloh. "Das System war bei Weitem nicht ausgelastet", so Herrmann. Die größte Auslastung gab es zwischen 19.45 Uhr und 20.00 Uhr. Der Unterschied zu dem Run auf die Ergebnisse der Kommunalwahlen liegt auf der Hand: "Die User verfolgen das Gesamtergebnis im Fernsehen. Erst dann interessiert das Abschneiden der heimischen Kandidaten", vermutet Herrmann.

Ungeachtet dessen lief das System bei allen beteiligten Kommunen reibungslos. Um 22.05 Uhr waren alle Schnellmeldungen erfasst und das vorläufige amtliche Endergebnis konnte verkündet werden.

Server ziehen um

Der nächste Ernstfall wird erst im Mai kommenden Jahres bei den Landtagswahlen in NRW geprobt. Zeit genug, um den Umzug der INFOKOM in die Räumlichkeiten an der Carl-Bertelsmann-Straße in Gütersloh abzuschließen. In den nächsten Wochen werden nun auch die Server den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - die bereits im August das Kreishaus in der Herzebrocker Straße verlassen haben - folgen.

Zeit genug auch für die Akquise: "Wir haben einige Anfragen für den VoteManager, die wir in den kommenden Wochen abarbeiten werden", ist sich Herrmann sicher, noch weitere Kunden für das INFOKOM-Produkt gewinnen zu können.

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